Luftverschmutzung in NRW schwächt sich etwas ab

dpa/lnw Düsseldorf.

Luftverschmutzung in NRW schwächt sich etwas ab

Eine Anlage zur Messung der Feinstaub- und Stickstoffoxid-Belastung, aufgenommen am 18.04.2013 in Essen. Foto: Marius Becker/Archivbild

Im Kampf gegen die Luftverschmutzung gibt es in Nordrhein-Westfalen auch ohne Fahrverbote Erfolge, die Situation bleibt mancherorts aber angespannt. Im Schnitt sei die Stickstoffdioxid-Belastung an den Messstellen 2018 um rund ein Mikrogramm gesunken, teilte das Landesumweltamt (Lanuv) in Düsseldorf mit. In 25 Kommunen sei der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter gerissen worden und damit in zwei weniger als 2017. Hauptgrund für die Besserung war, dass die Menschen alte Autos ausgemustert und neue gekauft haben. Die Belastung durch Feinstaub sei in den NRW-Städten weiterhin unproblematisch. Zuvor hatte die „WAZ“ darüber berichtet.