NRW

Mann soll Hund umhergeschleudert und Helfer gestoßen haben

Kriminalität

Dienstag, 13. Oktober 2020 - 13:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Essen. Ein alkoholisierter 37-Jähriger soll im Essener Hauptbahnhof einen Hund an der Leine umhergeschleudert und später einen Passanten gegen eine einfahrende U-Bahn gestoßen haben. Der 59-Jährige sei gegen die Seitenwand des Zuges geprallt und leicht verletzt worden, erklärte die Bundespolizei am Dienstag. Der Hund wiederum habe dem 37-Jährigen bei dem Angriff auf das Tier in die Wade gebissen.

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Nach Polizeiangaben war der 37-Jährige am Montagabend mit der 47 Jahre alten Hundebesitzerin in Streit geraten. Die Beamten rechnen die beiden der Bahnhofsszene zu. Der 37-Jährige habe die ebenfalls alkoholisierte Frau beleidigt und dann auch deren Hund angegangen. Später habe sich das Geschehen in den Bereich der U-Bahn verlagert, hieß es. Der 59 Jahre alte Zeuge habe dort versucht, die 47-Jährige zu beschützen. Daraufhin sei er gegen die Bahn gestoßen worden.

Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den 37-Jährigen vorläufig fest. Er kam in Gewahrsam. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Beleidigung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung.

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