Mediziner: Schulen können zur Corona-Kontrolle beitragen

dpa Berlin. Schulen können nach Einschätzung eines Kinder- und Jugendmediziners zur Kontrolle des Corona-Virus beitragen - wenn dort konsequent Masken getragen und weitere Schutzmaßnahmen befolgt werden. Das sagte der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uniklinik Köln, Jörg Dötsch, am Donnerstag in Berlin. Kinder könnten sich sowohl in Schulen als auch in Haushalten anstecken, sagte Dötsch.

Mediziner: Schulen können zur Corona-Kontrolle beitragen

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Der Experte nannte beispielhaft Nordrhein-Westfalen, wo es nach den Sommer- und nach den Herbstferien an den Schulen zunächst viele Infektionen gegeben habe, weil Kinder das Virus von daheim mitgebracht hätten. Die Lage habe sich dann aber wieder beruhigt, wie Test an den Schulen gezeigt hätten.

Ferner rief Dötsch die Eltern dazu auf, ihre 12- bis 17-jährigen Kinder uneingeschränkt zu impfen. Eltern von 5- bis 11-Jährigen könnten ihre Kinder ohne Bedenken impfen. Wenn sie aber selbst zögerlich sind, sollten sie nicht gedrängt werden. Besonders wichtig sei die Impfung auch in dieser Altersgruppe aber für Kinder mit Vorerkrankungen.

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