Menschen halten sich an Ausgangssperre

dpa/lnw Düsseldorf. In vielen Städten in Nordrhein-Westfalen mit hohen Corona-Infektionszahlen haben in der Nacht zu Sonntag die ersten Kontrollen aufgrund der neuen Ausgangssperre stattgefunden. Im betroffenen Zeitraum zwischen 22.00 und 5.00 Uhr sei es aus Sicht der Polizeileitstellen zu keinen größeren Problemen gekommen, wie zum Beispiel in Düsseldorf. „Es war auffällig ruhig“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Altstadt sei fast menschenleer gewesen, ab 22.00 Uhr wurde es deutlich leerer.

Menschen halten sich an Ausgangssperre

Polizisten stehen auf der Rheinuferpromenade. Foto: David Young/dpa

In Bonn beschrieb ein Polizeisprecher die nächtliche Lage als „extrem ruhig“. Es habe aber sehr viele Bürgeranfragen zu den Ausgangsbeschränkungen gegeben. Auch in Recklinghausen waren Streifenbeamte in der Nacht unterwegs, wurden aber zu keinen Einsätzen gerufen. „Es war alles so, wie es sein sollte“, sagte ein Polizeisprecher.

Einige Regionen in NRW hatten bereits in der Nacht auf Samstag von 0 Uhr bis 5.00 Uhr gezielt kontrolliert, zum Beispiel in Bochum oder Essen. Manche Kommunen hatten auch schon vor der bundesweiten Notbremse Beschränkungen erlassen.

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