NRW

Menschenkette gegen die Braunkohle: „Rote Linie“ für RWE

Wahlen

Samstag, 26. August 2017 - 03:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Kerpen. Umweltverbände wollen RWE beim Braunkohleabbau die Grenzen aufzeigen - mit einer kilometerlangen Menschenkette am Tagebau Hambach. Auch die Spitze der Grünen ist vier Wochen vor der Bundestagswahl dabei.

Ein Braunkohlebagger im Tagebau Hambach. Foto: Marius Becker/Archiv

Mit einer Menschenkette wollen Umweltverbände heute (12 Uhr) einen sofortigen Stopp der Braunkohleförderung im Rheinland fordern. Tausende Teilnehmer sollen am Tagebau Hambach eine rote Linie ziehen. Die Aktion soll nach Angaben der Organisatoren die Botschaft an den Energiekonzern RWE senden: „Bis hierhin und nicht weiter.“ Ohne ein Ende der Braunkohleverstromung seien die deutschen Klimaschutzziele gefährdet, erklärten Greenpeace, die Klima-Allianz Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz und der Naturschutzbund.

Erwartet werden auch die Grünen Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir. Auch die Spitzenkandidatin der Linkspartei Katja Kipping ist angekündigt.

Die Menschenkette ist eine von vielen Protestaktionen unterschiedlichster Gruppen, die bis Dienstag stattfinden sollen. Am Freitag hatten Aktivisten den Tagebaubetrieb mit einzelnen Aktionen gestört.


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