NRW

Menschenrechtspreis für Initiative „Praxis ohne Grenzen“

Menschenrechte

Montag, 8. April 2019 - 17:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Eine Ärzte-Gruppe, die mittellose Patienten kostenlos behandelt, erhält den Menschenrechtspreis des Konzerthauses Düsseldorfer Tonhalle. Im Rahmen des Projekts „Praxis ohne Grenzen“ würden nicht oder unzureichend versicherte Kranke jeder Nationalität ohne Diskriminierung medizinisch beraten und behandelt, teilte die Tonhalle am Montag mit. Der Arzt Uwe Denker aus Bad Segeberg, der 2010 die erste solche Praxis in Deutschland gegründet hat, wird den Preis am 5. Mai entgegennehmen. Mittlerweile gibt es mehrere „Praxen ohne Grenzen“, vor allem in Norddeutschland, aber auch in Solingen oder Mainz.

Initiiert wurde der mit 10 000 Euro dotierte Preis von dem Chefdirigenten der Düsseldorfer Symphoniker, Adam Fischer, der seit Jahren gegen Rassismus und Fremdenhass kämpft. Bisherige Preisträger waren der US-amerikanische Finanzinvestor und Bürgerrechtsaktivist George Soros, die Organisation Ärzte ohne Grenzen und das Flüchtlingscamp „Kara Tepe“ auf der griechischen Insel Lesbos.


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