NRW

Merkel: Politik muss „das Klima mehr in Betracht ziehen“

Wetter

Sonntag, 18. Juli 2021 - 15:06 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Ahrweiler. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Besuch im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz mehr Anstrengungen beim Klimaschutz versprochen. „Wir sehen, mit welcher Gewalt die Natur agieren kann“, sagte Merkel am Sonntag in der Eifelgemeinde Adenau. „Wir werden uns dieser Naturgewalt entgegenstemmen - kurzfristig, aber auch mittel- und langfristig.“ Es bedürfe einer Politik, „die die Natur und das Klima mehr in Betracht zieht, als wir das in den letzten Jahren gemacht haben“.

Angela Merkel (l) und Malu Dreyer (4.v.l,SPD) sprechen mit Helfern. Foto: Christof Stache/POOL AFP/dpa

Die Kanzlerin hatte sich zuvor ein Bild von den vom Hochwasser besonders betroffenen Gebieten gemacht. Gegen Mittag besuchte sie die Eifelgemeinde Schuld, die von der Flutkatastrophe verwüstet worden war. Die Unwetterkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat bislang 110 Todesopfer gefordert, 670 Menschen wurden verletzt. Begleitet wurde Merkel unter anderem von der Mainzer Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

© dpa-infocom, dpa:210718-99-427103/2

Ihr Kommentar zum Thema

Merkel: Politik muss „das Klima mehr in Betracht ziehen“

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha