Merkel zu Flutschäden: Werden „einen langen Atem brauchen“

dpa Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Deutschland auf eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Bewältigung der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands eingeschworen. „Wir werden zur Behebung all dieser Schäden einen langen Atem brauchen“, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Es gebe schreckliche Verwüstungen durch das Hochwasser, Deutschland trauere um 170 Tote.

Merkel zu Flutschäden: Werden „einen langen Atem brauchen“

Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzt in der Bundespressekonferenz. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Ziel sei eine gemeinsame Finanzierung der Flutschäden, sagte Merkel. Die Bundesregierung habe einen Betrag von 200 Millionen Euro für Soforthilfe zur Verfügung gestellt. In den nächsten Tagen und Wochen werde mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer darüber gesprochen, wie ein gemeinsamer Aufbaufonds organisieren werde. Merkel tritt bei der Bundestagswahl im September nicht mehr an und zieht sich anschließend aus der Politik zurück.

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