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NRW

Messerattacke auf Halbbruder: Anklage liegt vor

Kriminalität

Mittwoch, 12. Februar 2020 - 13:39 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Detmold. Rund drei Monate nach einer tödlichen Messerattacke auf ihren dreijährigen Halbbruder liegt die Anklage gegen eine 15-Jährige aus Detmold vor. Das bestätigte am Mittwoch der Anwalt der Jugendlichen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zu Details zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft will sich der Anwalt vorerst mit Rücksicht auf das Alter seiner Mandantin nicht äußern, auch weil ein für die Anklage wichtiges psychiatrisches Gutachten zur Schuldfähigkeit noch nicht vorliege. Über die Zulassung der Anklage muss jetzt das Landgericht Detmold entscheiden.

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Der Fall hatte im November 2019 bundesweit Entsetzen ausgelöst. Mit 28 Messerstichen soll die 15-Jährige ihren schlafenden Halbbruder in der heimischen Wohnung in Detmold getötet haben. Angehörige hatten am Abend die Leiche des Jungen gefunden und die Polizei alarmiert. Der Teenager war am Folgetag im etwa neun Kilometer entfernten Lemgo festgenommen worden.

Die Ermittler hatten nach der Festnahme angegeben, dass sich die 15-Jährige selbst für die Täterin hielt, sich aber zugleich auf Erinnerungslücken berief. Sie soll eine tiefe Abneigung gegen den Halbbruder entwickelt haben.

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