Ministerin präsentiert Fakten zum Corona-Schuljahr 2021/22

dpa/lnw Düsseldorf. Ein normales Schuljahr wird es wieder nicht nach den Ferien: Die Corona-Pandemie beschert immer noch Einschränkungen. Einige Schulen sind zusätzlich durch Flutschäden getroffen. Für die allermeisten Schüler soll es trotz allem im Präsenzunterricht weitergehen.

Ministerin präsentiert Fakten zum Corona-Schuljahr 2021/22

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: David Young/dpa/Archivbild

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gibt am Freitag (11 Uhr) in Düsseldorf die wichtigsten Informationen zum Beginn des neuen Schuljahres bekannt. Nach sechseinhalb Wochen Sommerferien kehren am Mittwoch rund 2,5 Millionen Schüler in den Präsenzunterricht zurück. Einige Kinder haben in den Ferien nicht nur entspannt, sondern Angebote aus dem Landesprogramm „Extra-Zeit zum Lernen“ wahrgenommen, um pandemiebedingte Defizite aufzuarbeiten.

Trotz anhaltender Corona-Pandemie und wieder ansteigender Neuinfektionsraten sollen die allermeisten Schüler wieder im Klassenzimmer unterrichtet werden - mit Maskenpflicht und den bekannten Hygienemaßnahmen. In den Mitte Juli vom Hochwasser betroffenen Regionen müssen für einige stark geschädigte Schulgebäude allerdings Ausweichmöglichkeiten gefunden werden.

Die „I-Dötzchen“ werden an vielen Schulen traditionell erst einen Tag später eingeschult. Zum Schuljahr 2021/22 kommen in NRW insgesamt rund 166 000 Kinder in die erste Klasse. Schon im Vorfeld wünschte ihnen die Schulministerin „viel Spaß beim Lernen und Erleben“.

SPD und Grüne beklagen, dass das millionenschwere Förderprogramm für Luftfilter in der Praxis nicht ankomme. Auch NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) hat bereits Umsetzungsprobleme eingeräumt, weil eine Verwaltungsvereinbarung vom Bund fehle. Familienminister Joachim Stamp (FDP) hatte in dieser Woche in einer Sondersitzung des Landtags aber auch betont, dass regelmäßiges Lüften mit geöffneten Fenstern durch die Anlagen nicht zu ersetzen sei. Das gelte auch für die kalte Jahreszeit.

Die SPD verlangte zudem Klarheit, ob weiterhin eine ganze Klasse in Quarantäne geschickt werde, wenn ein einziges Kind mit Corona infiziert sei. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hält das nicht für nötig. Eine Neuregelung steht bislang allerdings noch aus.

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