NRW

Ministerium: Warnung an Städte und Kreise weitergeleitet

Wetter

Montag, 19. Juli 2021 - 13:13 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat nach eigener Darstellung in der vergangenen Woche Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an die Städte und Kreise weitergeleitet. Grundsätzlich gelte im Katastrophenschutz aber ein Örtlichkeitsprinzip, so dass über Schutzmaßnahmen vor Ort zu entscheiden sei, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Wasser läuft in Hagen die aufgerissene Straße hinunter in das Tal. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Am vorigen Mittwoch sei im NRW-Innenministerium ein Koordinationsstab gebildet worden. Dort berieten seitdem Fachleute aus dem eigenen Haus mit weiteren Experten - etwa aus dem Umweltministerium, der Bundeswehr, Bundespolizei oder den Feuerwehren - permanent über die Lage. Rund um die Uhr sei dort auch eine Kontaktperson zu erreichen, sagte der Sprecher. Diese Koordinierungsgruppe sei aber kein Krisenstab, welcher von der Landesregierung unter Beteiligung sämtlicher Ressorts eingerichtet werden müsste, um dann in regelmäßigen Sitzungen zentral die Lage im Land abzuarbeiten.

Bundesweit diskutieren Politiker und Experten derzeit, ob der Katastrophenschutz in Deutschland angesichts einer zunehmenden Zahl von Extremwetter-Katastrophen organisatorisch und technisch noch richtig aufgestellt ist.

© dpa-infocom, dpa:210719-99-436599/3

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