Mögliche Terrorfinanzierung: Ermittlungen in zwei Ländern

dpa Düsseldorf/München. Ermittler haben wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen und Bayern Wohnungen durchsucht. Der Verdacht richte sich gegen drei Beschuldigte im Alter von 32 bis 40 Jahren, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft auf dpa-Anfrage. Außerdem gehe man dem Verdacht des Betrugs und der Untreue nach. Bei einem der Beschuldigten handele es sich um einen Rechtsanwalt.

Mögliche Terrorfinanzierung: Ermittlungen in zwei Ländern

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Die Ermittlungen und die Auswertung sichergestellter Beweismittel dauerten an. Die Durchsuchungen hätten im Großraum Düsseldorf und im Großraum München stattgefunden.

Nach Angaben des „Spiegels“ soll der Anwalt ein Treuhandkonto für den lange vom Verfassungsschutz beobachteten Verein Ansaar International geführt haben. Über dieses Konto seien sechsstellige Beträge geflossen. Dazu wollte sich die Generalstaatsanwaltschaft mit Verweis auf ein weiteres Ermittlungsverfahren nicht äußern. Der Verein wird vom Verfassungsschutz NRW im jüngsten Jahresbericht als extremistisch-salafistisch eingestuft.

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