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NRW

Mülheimer Theatertage: Autoren kämpfen um Dramatikerpreis

Theater

Freitag, 11. Mai 2018 - 17:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mülheim an der Ruhr. Die Stücke sind brandneu, die Theater prominent: Bei den 43. Mülheimer Theatertagen werden in den kommenden Tagen Schauspieldramen der Gegenwart in Serie auf die Bühne kommen. Von diesem Samnstag an und bis zum 2. Juni können Besucher sieben deutschsprachige, jüngst uraufgeführte Stücke beim Festival „Stücke 2018“ in Mülheim an der Ruhr sehen. Dabei ist auch eine Neuheit von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

Das Festival beginnt am Samstag mit „Vor Sonnenaufgang“ in der Inszenierung des Theater Basel. Das Werk von Ewald Palmetshofer ist das erste, das ins Rennen um den Mülheimer Dramatikerpreis geht. Am Ende der Theatertage bestimmt eine Jury, welcher Autor den mit 15 000 Euro dotierten Preis erhält. Veranstalter des Festivals sind die Stadt Mülheim und das Kulturministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Ebenfalls dabei ist das Werk „Am Königsweg“ von Elfriede Jelinek. In dem Stück nimmt die österreichische Nobelpreisträgerin den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ins Visier und fragt nach den Hintergründen seiner Wahl.

Mehrere Autoren sind erstmals in Mülheim vertreten, darunter etwa Ibrahim Amir, ein im syrischen Aleppo geborener Autor und Arzt. In „Beben“ von Maria Milisavljevic ist die allgegenwärtige Terrorangst das Thema. Ursprünglich sollten acht Autoren ihren neuen Stücke zeigen. Die ursprünglich eingeplant Arbeit des Autors Simon Stone kann jedoch wegen eines überdimensionalen Bühnenbildes nicht gespielt werden.

Für die Nominierung der Stücke hat ein aus fünf Kritikern bestehendes Auswahlgremium insgesamt 150 Theatertexte geprüft und 80 Aufführungen besucht. Nominiert wurden auch fünf Theaterstücke für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren wie etwa „Mr. Handicap“ von Thilo Reffert, ein Stück über Inklusion. Das beste Werk für Kinder bekommt den „KinderStückePreis“, der mit 10 000 Euro dotiert ist.

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