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NRW

Münsters Museen zeigen Fünffach-Schau zum Thema Frieden

Ausstellungen

Donnerstag, 26. April 2018 - 05:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Münster. Vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg, 1648 endete er mit dem Westfälischen Frieden, vor 100 Jahren wurde dann in Versailles das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelt: Anlässe genug für Münsters Museen sich in einer großen Ausstellungskooperation dem Thema Frieden zu widmen.

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster kann man demnächst die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Den vielfältigen Vorstellungen des Friedens von der Antike bis heute widmen gleich fünf Museen in Münster ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Insgesamt 660 ausgestellte Arbeiten und Objekte beleuchten das Thema dabei aus unterschiedlichen kunst- und kulturgeschichtlichen Blickwinkeln. Heute (11 Uhr) können Medienvertreter einen ersten Einblick in die Ausstellungen gewinnen, die am Samstag für das Publikum öffnen.

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Einen Überblick über die verschiedenen Strategien, Frieden zu verhandeln und zu schließen, strebt das LWL-Museum für Kunst und Kultur an. Zu sehen sind Arbeiten etwa von Peter Paul Rubens, Otto Dix oder Käthe Kollwitz. Das Bistum Münster thematisiert im selben Gebäude christliche Friedensideen zwischen Ideal und Wirklichkeit.

Das Picasso-Museum rückt die berühmt gewordene Friedenstaube des Spaniers in den Mittelpunkt. Die antiken Wurzeln bis heute bekannter Friedenssymbole untersucht das Archäologie Museum der Universität. Das Stadtmuseum thematisiert das Verhältnis der Münsteraner zum Westfälischen Frieden, der vor 370 Jahren in Münster und Osnabrück geschlossen wurde. Alle Ausstellungen sind bis zum 2. September zu sehen.

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