Mutmaßliche IS-Terroristin aus Bochum will aussagen

dpa/lnw Düsseldorf. Eine Bochumerin muss sich in Düsseldorf als mutmaßliche IS-Terroristin vor Gericht verantworten. In Syrien soll sie anderen Frauen Sprengstoffgürtel zum Verkauf angeboten haben.

Mutmaßliche IS-Terroristin aus Bochum will aussagen

Blick auf das Oberlandesgericht in Düsseldorf. Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild

Eine mutmaßliche IS-Terroristin aus Bochum will heute vor Gericht umfassend aussagen. Das hatten ihre Verteidiger angekündigt. Die Bundesanwaltschaft wirft der 27-jährigen Deutschen unter anderem Kriegsverbrechen und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

Laut Anklage trug sie zeitweilig einen Sprengstoffgürtel. Solche Gürtel soll sie anderen deutschsprachigen Frauen auch zum Kauf angeboten haben.

Die Angeklagte war laut Anklage im Februar 2014 nach Syrien gereist und hatte sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen. Noch am Tag ihrer Einreise habe sie einen IS-Kämpfer geheiratet, zu dem sie über das Internet Kontakt geknüpft hatte.