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NRW

Mutmaßliche Vergewaltigung: Beschuldigte wechseln Schule

Kriminalität

Mittwoch, 21. August 2019 - 13:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mülheim/Ruhr. Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim Anfang Juli wechseln nach Angaben der Stadt Mülheim „alle Beschuldigten“ die Schule. Sie würden nach den Ferien nicht mehr ihre bisherigen Schulen besuchen, teilte Stadtsprecher Volker Wiebels am Mittwoch mit. Er machte keine Angaben darüber, wo sich die neuen Schulen befinden und verwies an die Bezirksregierung Düsseldorf als obere Schulaufsichtsbehörde.

Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: S. Puchner/Archiv

Ermittelt wird gegen drei 14-Jährige. Sie stehen im Verdacht, die Frau am 5. Juli abends in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. Einer der drei soll die Frau bereits zuvor einmal vergewaltigt haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die drei Tatverdächtigen sind laut Polizei bulgarische Staatsbürger.

Die Ermittlungsverfahren gegen zwei Zwölfjährige im Zusammenhang mit der Tat vom 5. Juli war wegen deren gesetzlich festgelegter, altersbedingter Schuldunfähigkeit eingestellt worden. Auch sie werden die Schule wechseln, sagte der Stadtsprecher weiter.

Die Bezirksregierung Düsseldorf teilte mit, dass verschiedene Möglichkeiten geprüft würden, „um für jeden Fall die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden und die Beschulung vorzubereiten“. Das Jugendamt der Stadt sowie der schulpsychologische Dienst begleiteten den Prozess und die Betroffenen, so eine Sprecherin der Bezirksregierung Düsseldorf.

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