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NRW

NRW-Gerichte verhandeln zwei Fälle von getöteten Babys

Prozesse

Dienstag, 10. April 2018 - 01:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf/Krefeld. Mit gleich zwei Fällen von getöteten Babys müssen sich am Dienstag Gerichte in NRW beschäftigen. In Krefeld steht eine 24-Jährige vor Gericht, die ihren Sohn erstickt haben soll. In Düsseldorf ist ein 34-Jähriger angeklagt, weil er seinen Sohn totgeschüttelt haben soll.

Die Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Die Landgerichte in Krefeld und Düsseldorf verhandeln von heute an zwei Fälle von getöteten Babys. In Krefeld muss sich eine 24-Jährige wegen Totschlags verantworten. Die Auszubildende soll ihren kleinen Sohn unmittelbar nach dessen Geburt in der Wohnung ihrer Eltern in Grefrath bei Viersen mit einem T-Shirt erstickt haben. Im Krankenhaus, in dem sich die Frau später behandeln ließ, schöpften Ärzte später Verdacht und riefen die Polizei.

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In Düsseldorf ist ein 34-Jähriger angeklagt, der seinen acht Monate alten Sohn so heftig geschüttelt haben soll, dass dieser an Hirnblutungen starb. Der Vater habe sich von dem seit Stunden anhaltenden Geschrei und Weinen des Kindes gestört gefühlt, heißt es in der Anklage. Auch ihm wird Totschlag vorgeworfen. Die Gerichte haben in beiden Fällen mehrere Verhandlungstage angesetzt.

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