NRW

NRW-Olympia-Initiative sucht 2020 Leichtathletik-Standort

Olympia

Samstag, 28. Dezember 2019 - 16:48 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Auf dem Weg zu einer Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032 wollen Sportmanager Michael Mronz und seine Privatinitiative im kommenden Jahr zentrale Fragen beantworten. „Wie sieht die Lösung für Leichtathletik-Disziplinen und das Leichtathletik-Stadion aus?“, nannte Mronz im Interview des Kölner „Express“ als eine wesentliche Frage. Die Region verfügt derzeit über kein Stadion mit Laufbahn mit genügendem Fassungsvermögen.

Michael Mronz, Sportmanager und Unternehmer, nimmt an einer Presseveranstaltung teil. Foto: Fabian Sommer/dpa

„Sollte ein Bundesligist ein neues Stadion planen, kann temporär eine Leichtathletik-Bahn installiert werden, die nach den Spielen zurückgebaut werden kann“, beschrieb Mronz als eine Möglichkeit. Ein temporäres Stadion, das danach wieder komplett zurückgebaut wird, nannte er als Variante. „Drittens: Man sollte die Frage stellen: Sollte NRW als größtes Bundesland ein Multifunktionsstadion für rund 25 000 Zuschauer haben, in dem auch in Zukunft nationale und internationale Leichtathletik-Wettkämpfe ausgetragen werden können?“

Weitere offene Fragen sind laut Mronz die Standorte für das olympische Dorf und das Pressezentrum.


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