Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

NRW-SPD-Chef fordert Neustart der Bundes-SPD wie in NRW

Wahlen

Sonntag, 24. September 2017 - 19:13 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die historische Wahlniederlage der SPD muss aus Sicht von NRW-Landesparteichef Michael Groschek eine „schonungslose Analyse“ und politische Inventur nach sich ziehen. Die SPD sei in der großen Koalition abgewählt worden und müsse im Bund - wie auch seit einigen Wochen schon in NRW praktiziert - die Rolle der Oppositionsführerin annehmen. Das sagte Groschek der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf nach der ersten Prognose zur Bundestagswahl, die die SPD bei nur 20 Prozent sieht.

Michael Groschek. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die Partei sei in einer „existenziellen Krise“. Das starke Abschneiden der AfD, die in NRW bereits den Einzug in den Düsseldorfer Landtag geschafft hatte, sei „Alarmsignal für unsere Demokratie“.

Anzeige

Bei der NRW-Wahl Mitte Mai hatte die SPD in Nordrhein-Westfalen bereits eine herbe Niederlage erlitten, die rot-grüne Regierung von Hannelore Kraft (SPD) war abgewählt worden. Der nun gescheiterte Kanzlerkandidat Martin Schulz stammt aus Würselen bei Aachen und hatte die NRW-Landesliste der SPD angeführt.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Anzeige
Anzeige