Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

NRW-Städte: Hohe Bußgelder gegen Hundekot auf Gehwegen

Tiere

Samstag, 21. Juli 2018 - 10:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Einmal nicht aufgepasst - schon tritt man mitten in einen fiesen Hundehaufen. Die stinkenden Hinterlassenschaften der Haustiere stören in der aktuellen Sommerhitze besonders. Hohe Verwarnungsgelder helfen da kaum - entscheidend ist der Mensch am Ende der Leine.

Eine Hundetoilete mit Hundekotbeutelspender steht am Eingang zu einem Park. Foto: Henning Kaiser

Angesichts steigender Hundezahlen kämpfen NRW-Städte mit empfindlichen Verwarnungsgeldern gegen Hundekot in den Innenstädten. In Köln werden etwa bis zu 500 Euro fällig, wenn Besitzer die Haufen nicht entfernen, in Düsseldorf bis zu 150 Euro, in Werne am Rand des Ruhrgebietes 200 Euro. Die Steuerungswirkung ist aber eher gering. „Die Verursacher findet man fast nie“, sagt etwa der Sprecher der Stadt Mülheim, Volker Wiebels. Denn um Hundehalter in großer Zahl in flagranti zu erwischen, fehle es an Personal. Auch kostenlos bereitgestellte Kotbeutel, die es in vielen NRW-Städten gibt, lösten das Problem nicht, hieß es.

Anzeige

Die Hundezahlen legen NRW-weit deutlich zu. Allein von 2016 bis 2017 wuchs die Zahl der Hunde landesweit um ein Zehntel auf rund 2,2 Millionen, wie der Zentralverband zoologischer Fachbetriebe (ZZF) mitteilte.

Ihr Kommentar zum Thema

NRW-Städte: Hohe Bußgelder gegen Hundekot auf Gehwegen

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige