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NRW holt vor Osterferien alle Schüler schrittweise zurück

Bildung

Freitag, 5. März 2021 - 12:46 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Vor Ostern sollen alle Schüler in NRW wieder tageweise in die Schulen zurückkehren - und das im Wechselmodus. Die Jüngeren und die Abschlussklassen hatten am 22. Februar den Anfang gemacht. Ab 15. März kommen die anderen dazu.

Mit Abstand sind Tische und Stühle aufgestellt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Nordrhein-Westfalen holt ab 15. März auch alle Schüler der weiterführenden Schulen zumindest tageweise in die Klassen zurück. Geplant sei für die beiden Wochen bis zu den Osterferien ein eingeschränkter Präsenzunterricht im Wechselmodus, schrieb das NRW-Schulministerium am Freitag in einer Mail an die Schulen. In der Regel sollten die Klassen oder Kurse der weiterführenden Schulen geteilt werden. Bei kleinen Lerngruppen könne aber die Schulleitung entscheiden, ob sie auf eine Teilung verzichtet.

Kein Schüler solle länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein. Für die Grundschüler und Förderschüler der Primarstufe, die bereits am 22. Februar als erste wieder in halber Klassenstärke und im Wechselmodus in die Schulen zurückgekehrt waren, bleibe es dabei: „Die derzeit geltenden Vorgaben für die Ausgestaltung des Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht werden unverändert bis zu den Osterferien 2021 fortgesetzt.“ Auch die Abschlussjahrgänge hatten am 22. Februar bereits zu den ersten Rückkehrern gehört.

Damit holt NRW alle Kinder und Jugendlichen vor den Osterferien - sie beginnen am 29. März - zumindest eingeschränkt in den Präsenzunterricht zurück. Das umfasst auch die Berufskollegs. „Ab dem 15. März 2021 gilt voraussichtlich bis zum Schuljahresende für alle Bildungsgänge und Jahrgangsstufen, dass Unterricht auch wieder in Präsenz aufgenommen wird.“

Nach wochenlangem coronabedingtem Distanzunterricht sprach das Ministerium von einem „wichtigen Signal auf dem Weg zu mehr schulischer Normalität“. Die Ausweitung des Präsenzunterrichts sei „maßvoll, aber sehr wichtig“. Angesichts des weiter bestehenden Infektionsgeschehens sei es unverändert geboten, bei den weiteren Öffnungen des Schulbetriebs „behutsam und schrittweise“ vorzugehen. Ein regulärer Ganztagsbetrieb finde bis zu den Osterferien nicht statt.

Für die neuen Schulrückkehrer solle ab 15. März „zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen“. Wichtig seien die Aufarbeitung der Erfahrungen der vergangenen Wochen, aber auch eine „Vorbereitung auf einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien.“

Es sollten auch in der Sekundarstufe I grundsätzlich konstante Lerngruppen gebildet werden, um so eine „Durchmischung“ zu vermeiden. Mit Blick auf die Förderschulen hieß es, da dort die Lerngruppen häufig sehr klein seien, könnten Schulleitungen prüfen, ob ein Präsenzunterricht in voller Klassenstärke möglich sei.

Am Mittag wollte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) über Details berichten.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-701605/2

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