NRW

Nach Affenhaus-Brand: Laut Gericht doch keine Verhandlung

Notfälle

Montag, 14. Dezember 2020 - 11:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Krefeld. Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus im Krefelder Zoo wird es laut Gericht nun doch zu keiner Hauptverhandlung kommen. Zwei der drei Angeklagten hätten ihren Einspruch gegen ihre Strafbefehle zurückgenommen, die dritte Frau gehe nun nur noch gegen die Höhe der Tagessätze vor. Damit seien alle Strafbefehle rechtskräftig, teilte das Amtsgericht Krefeld am Montag mit. „Bild.de“ hatte zuvor berichtet.

Vor einem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale in der Hand. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Die drei beschuldigten Frauen hatten im Sommer Strafbefehle wegen fahrlässiger Brandstiftung über jeweils 180 Tagessätze bekommen. Eine sollte damit 1800 Euro zahlen, die beiden anderen jeweils 9000 Euro. Alle hatten gegen die Strafbefehle zunächst Einspruch eingelegt - wodurch es zu einem Prozess kommen sollte, der aber noch nicht terminiert war.

Den Frauen wird zur Last gelegt, in der letzten Silvesternacht Himmelslaternen steigen gelassen zu haben, die das Affenhaus anzündeten. Es wurde komplett zerstört, rund 50 Tiere starben - darunter acht Menschenaffen.

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