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NRW

Nach Manöver: Behörde untersucht Verhalten von Fluglotsen

Luftverkehr

Mittwoch, 18. Oktober 2017 - 17:28 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Nach dem aufsehenerregenden Durchstarten der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf untersuchen die Behörden auch das Verhalten der Fluglotsen. Man habe sowohl die Radarslots des Fluges als auch die Sprachaufzeichnungen zwischen Tower und Cockpit angefordert, sagte eine Sprecherin des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem seien Stellungnahmen und Berichte angefordert worden.

Die Deutsche Flugsicherung, bei der die Fluglotsen angestellt sind, will den Vorgang nun analysieren. „Die Lotsen sind nicht vom Dienst suspendiert. Das BAF hat Unterlagen angefordert“, bestätigte eine Sprecherin.

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Das Flugzeug mit mehr als 200 Passagieren aus Miami war am Montag kurz vor der Landung durchgestartet und nach links über das Düsseldorfer Flughafengebäude abgedreht. Nach einer Runde brachte der Pilot Flug AB 7001 sicher auf den Boden.

In einem Video des Manövers - offenbar aufgenommen aus dem Tower - sind Kommentare wie „Winke, winke“ oder „Wir sind auch alle ganz begeistert“ zu hören. Die ZDF-Sendung „Frontal 21“ zitierte den Piloten mit den Worten: „Wir wollten ein Zeichen setzen, einen würdigen und emotionalen Abschluss.“

Die Flugzeugbesatzung wurde mittlerweile seitens Air Berlin vom Dienst suspendiert. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erklärte am Dienstag, Air Berlin sei um ein Stellungnahme zu dem Manöver der A330 gebeten worden. Eine Antwort steht laut LBA derzeit noch aus.


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