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NRW

Nach Messerangriff am Bahnhof: Verdächtiger gesteht Tat

Kriminalität

Montag, 19. August 2019 - 13:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Iserlohn/Hagen. Nach dem tödlichen Messerangriff auf seine getrennt lebende Ehefrau und ihren Lebensgefährten am Bahnhof von Iserlohn hat der Tatverdächtige laut Ermittlern die Tat eingeräumt. „Wir vermuten, dass das Motiv in der Beziehung zu finden ist“, sagte der Hagener Staatsanwalt Nils Warmbold am Montag. Zu den Einzelheiten der Angaben des 43-Jährigen wollte sich die Staatsanwaltschaft zunächst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht weiter äußern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an.

Polizisten stehen am Stadtbahnhof neben dem festgenommenen Tatverdächtigen. Foto: Frank Bauermann/Archivbild

Dem 43-Jährigen wird vorgeworfen, am Samstag am Bahnhof der Stadt im Sauerland die 32 Jahre alte Frau und ihren 23-jährigen Lebensgefährten mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Vor etwa zwei Monaten war die 32-Jährige Mutter eines Kindes geworden. Der Säugling war während der Attacke im Auto.

Die Staatsanwaltschaft geht bislang davon aus, dass der 23-Jährige Tote der Vater des Kindes ist. „Ob der Tatverdächtige von dem Kind wusste, ist unklar“, sagte der Staatsanwalt. Der 43-Jährige und das weibliche Opfer stammen aus dem Kosovo, das männliche Opfer aus Afghanistan.

Die Attacke am frühen Samstagnachmittag am stark besuchten Bahnhof hatte für Entsetzen gesorgt. Zahlreiche Augenzeugen wurden durch Notfallseelsorger betreut. Der Tatverdächtige hatte sich nach der Tat widerstandslos festnehmen lassen.

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