NRW

Nach Tötung 21-Jähriger: Tatverdächtiger wird ausgeliefert

Freitag, 25. November 2022 - 13:48 Uhr

von dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Für die Überstellung ist demnach das Polizeipräsidium Münster zuständig. Wie sie konkret umgesetzt wird, werde gerade geplant, sagte Botzenhard. Die spanischen Behörden seien gebeten worden, die sichergestellten Beweismittel den deutschen Beamten mitzugeben.

Der Deutsche war europaweit per Haftbefehl wegen Mordverdachts, Vergewaltigung und Raubes mit Todesfolge gesucht worden. Mitte November nahm ihn die spanische Polizei kurz vor Madrid auf einer Autobahn fest. In Deutschland soll ihm nun der Haftbefehl verkündet werden.

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Der Beschuldigte aus Ennigerloh soll das spätere Opfer am 9. November gegen 5.30 Uhr an der Haustür abgefangen und mit einem Messer zurück in die Wohnung gedrängt haben. Dort soll er die Frau vergewaltigt und dann getötet haben. Mit dem Handy und dem Portemonnaie der Frau soll er geflüchtet sein und mit der EC-Karte Geld vom Konto der 21-Jährigen abgehoben haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt sich bei dem Gesuchten um einen Bekannten der Frau. Beide sollen einmal Arbeitskollegen gewesen sein.


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Die Versorger sollten die gesunkenen Gas- und Strompreise im Großhandel nach Meinung von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) auf Sicht an die Verbraucher weitergeben. „Mit den fallenden Preisen an den Energiemärkten müssen mittelfristig auch Preissenkungen für Verbraucherinnen und Verbraucher eintreten“, sagte Neubaur der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Wichtig ist jetzt vor allem ein transparenter Umgang mit der Preisgestaltung. Das kann nicht nur dem Verbraucherschutz dienen, sondern auch das Vertrauen zum Versorger stärken.“ Die hohen Energiepreise hatten sich in den vergangenen Monaten merklich abgeschwächt.