NRW

Nachfolge als Partei- und Regierungschef in NRW in eine Hand

Landtag

Dienstag, 28. September 2021 - 14:45 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Die Nachfolge für Armin Laschet als Ministerpräsident und CDU-Landeschef in Nordrhein-Westfalen soll auf Wunsch der Spitzengremien der NRW-CDU in eine Hand gelegt werden. „Es ist wichtig, dass jemand mit einem Amtsbonus in die Landtagswahl 2022 geht“, sagte CDU-Landtagsfraktionschef Bodo Löttgen am Dienstag nach einer Fraktionssitzung in Düsseldorf. Spitzenkandidat und Übergangsministerpräsident bis zur Wahl sollte nur eine Person sein. Dieser Wunsch sei sowohl im Landesvorstand als auch in der Fraktion geäußert worden und werde Laschet übermittelt. Laschet werde das Verfahren moderieren und seine Personalvorschläge Anfang der kommenden Woche bekanntgeben.

Bodo Löttgen, CDU-Fraktionsvorsitzender in NRW, spricht. Foto: Marcel Kusch/dpa

Der Landesparteitag werde am 23. Oktober zunächst einen neuen Parteichef wählen, der auch gleichzeitig Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2022 werde, sagte Löttgen. Es gebe den „großen Wunsch“, dass zwischen der Spitzenkandidatur und der dann folgenden Wahl des Ministerpräsidenten eine „Personenidentität“ bestehe. Über Namen sei aber nicht gesprochen worden.

Wenn alle Spitzenpositionen in eine Hand gelegt werden sollen, würde sich das Kandidatentableau für die Laschet-Nachfolge allerdings verengen. Gute Chancen hätte dann Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der über das notwendige Landtagsmandat verfügt, um bereits in den kommenden Wochen zum Ministerpräsidenten gewählt werden zu können. Die ebenfalls als Aspirantin genannte Bauministerin Ina Scharrenbach hat kein Landtagsmandat. Sie könnte also nicht alle Ämter auf sich vereinigen.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-395825/2

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