NRW

Neue Stromtankstelle versorgt sich auch über Solardach

Verkehr

Dienstag, 8. Januar 2019 - 03:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Duisburg. Das Netz der Stromtankstellen in NRW wird enger. In Duisburg geht jetzt eine Anlage in Betrieb, die besonders kurze Ladezeiten ermöglichen soll.

Ein Elektroauto des Typs Tesla S lädt an einer Stromtankstelle. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Der Energiekonzern Innogy und die Duisburger Stadtwerke wollen heute eine große Stromtankstelle in Betrieb nehmen, die einen Teil des benötigten Stroms selbst über Solarzellen produziert. Die Anlage steht in der Nähe des Autobahnkreuzes Duisburg-Nord und ist mit Schnellladesäulen ausgestattet, die ein Fahrzeug innerhalb von 20 Minuten laden können, wie Innogy bei Aufnahme des Probebetriebs mitgeteilt hatte.

Die Anlage soll ein Angebot für Besitzer von Elektroautos sein, die keinen eigenen Stellplatz für ihren Wagen haben und deshalb das Auto nicht zu Hause laden können. Außerdem ist die Station von den Autobahnen 42 und 59 schnell zu erreichen. Zur Aufnahme des Dauerbetriebs der Stromtankstelle kommt auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach Duisburg.

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 2400 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge (Stand 31. Juli 2018). Dazu kommen laut Elektromobilität NRW rund 5200 Ladepunkte, die nur zum Teil öffentlich zugänglich sind, etwa bei Unternehmen. Mitte vergangenen Jahres waren in NRW knapp 11 400 batteriebetriebene Personenkraftwagen zugelassen. Außerdem waren knapp 8800 Nutzfahrzeuge mit Batterieantrieb angemeldet.


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