NRW

Neuer vorläufiger Rodungsstopp im Hambacher Wald

Energie

Donnerstag, 21. Dezember 2017 - 11:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Arnsberg. Im Hambacher Wald am Braunkohletagebau gibt es einen neuen vorläufigen Rodungsstopp. Nach einer Entscheidung der Bezirksregierung Arnsberg darf der Energiekonzern RWE bis Ende März 2018 keine Bäume fällen oder Sträucher wegnehmen. Die Behörde verlängerte zwar nach eigenen Angaben von Mittwoch die Geltungsdauer des derzeitigen Hauptbetriebsplans für den Braunkohletagebau Hambach bis zum 31. März, schloss aber die umstrittenen Rodungen aus. Damit sei die Kohlegewinnung auch nach dem 31. Dezember gesichert, stellte die Behörde am Donnerstag fest.

Die Rodungen seien mit Blick auf den noch nicht abgeschlossenen Rechtsstreit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz ausgenommen. Die Behörde werde bis Ende März die in den gerichtlichen Verfahren aufgeworfene naturschutzrechtliche Fragen intensiv untersuchen.


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