Österreich streicht Reisewarnung für den Kreis Warendorf

dpa/lnw Düsseldorf/Wien. Österreich hat die corona-bedingte Reisewarnung für den münsterländischen Kreis Warendorf zurückgenommen. Die am Donnerstag aktualisierten Hinweise des österreichischen Außenministeriums verweisen jetzt nur noch für den Kreis Gütersloh auf „eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)“ aufgrund erhöhter Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies.

Eine generelle Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen hatte die österreichische Regierung bereits zu Wochenbeginn aufgehoben. Ein Beherbergungsverbot für Gäste aus NRW hat der Alpenstaat nicht ausgesprochen.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen in Düsseldorf hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Wochenende mehrfach mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz telefoniert und die Lage erörtert. Stand der Dinge sei demnach: Reisende, die ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können, sind von allgemeinen Einreisebeschränkungen ausdrücklich ausgenommen. Dies gelte auch für Bewohner der betroffenen Region um die Großschlachterei Tönnies. Sobald es innerhalb von sieben Tagen weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner im Kreis Gütersloh gebe, werde die Warnung auch für diese Region aufgehoben.