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Olympia 2032: „Nicht die Zeit für populistische Ratschläge“

Olympia

Freitag, 3. April 2020 - 14:49 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Der Deutsche Olympische Sportbund hat die Forderung von Transparency Deutschland, die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2032 sofort zu beenden, zurückgewiesen. „Ganz Deutschland arbeitet aktuell an der Bewältigung der Corona-Krise und auch im Sport haben wir konsequent in den Krisenmodus gewechselt“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Freitag. Strategische Projekte werde der DOSB im Kreise der zuständigen Verantwortungsträger wieder angehen, wenn klarer gesehen werden könne, was die Zukunft bringe. „Jetzt ist nicht die Zeit für populistische Ratschläge sondern für konkrete Handlungen“, betonte Hörmann.

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland, hatte gefordert, die Spekulationen über eine deutsche Bewerbung für die Spiele 2032 sofort zu beenden. Die Menschen hätten derzeit „andere Sorgen als eine Fortsetzung der laufenden Kampagne“, sagte Schenk.

Die Rhein-Ruhr-Region als zurzeit einziger deutscher Interessent für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2032 hält laut Sportmanager Michael Mronz grundsätzlich an dem Projekt fest. „Aktuell gibt es sicherlich andere Themen, die die Menschen interessieren als 2032“, sagte er.

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