NRW

Opfer mit Vollgas mitgeschleift: Urteil erwartet

Kriminalität

Donnerstag, 14. November 2019 - 01:07 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Aachen. Zwei Männer sollen einen 40-Jährigen an einen Transporter gebunden, fast zu Tode geschleift und hilflos zurückgelassen haben. Jetzt sollen die Richter urteilen.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Im Prozess gegen zwei Männer, die einen 40-Jährigen mit Vollgas an einem Kleintransporter mitgeschleift haben sollen, wird am heutigen Donnerstag (9.00 Uhr) in Aachen das Urteil erwartet. Das zurückgelassene Opfer wurde später lebensgefährlich verletzt an der entlegenen Eifeler Urfttalsperre gefunden. Die angeklagten 36 und 37 Jahre alten Deutschen sind des versuchtes Mordes durch Unterlassen angeklagt.

Sie sollen den 40-Jährigen im April an der Talsperre geschlagen, mit einem Tau an das Fahrzeug gebunden und 1000 Meter mitgeschleift haben. Den verletzten Mann ließen sie demnach liegen und nahmen damit laut Anklage seinen Tod in Kauf, um die Tat zu vertuschen.

Der Vorsitzende Richter hatte in der Verhandlung deutlich gemacht, dass möglicherweise ein Drogengeschäft bei der Tat eine Rolle gespielt haben könnte. Darum komme eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags und wegen versuchter Nötigung in Betracht.

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