Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Opfer mit Vollgas mitgeschleift: Urteil möglich

Kriminalität

Donnerstag, 7. November 2019 - 01:57 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Aachen. Zwei Männer sollen einen 40-Jährigen an einen Transporter gebunden, fast zu Tode geschleift und hilflos zurückgelassen haben. Jetzt könnte in dem Prozess ein Urteil ergehen.

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Im Prozess gegen zwei Männer, die einen 40-Jährigen mit Vollgas an einem Kleintransporter mitgeschleift haben sollen, könnten die Aachener Richter am heutigen Donnerstag (ab 9 Uhr) ein Urteil sprechen. Das zurückgelassene Opfer war später lebensgefährlich verletzt an der entlegenen Eifeler Urfttalsperre aufgefunden worden. Der Mann musste nach eigenen Angaben zwei Mal an der Lunge operiert werden. Den angeklagten 36 und 37 Jahre alten Deutschen wirft die Staatsanwaltschaft versuchten Mord durch Unterlassen vor.

Sie sollen den 40-Jährigen im April an der Talsperre mit einem Tau an das Fahrzeug gebunden und laut Anklage 1000 Meter mitgeschleift haben. Den verletzten Mann ließen sie demnach liegen und nahmen damit laut Anklage seinen Tod in Kauf, um die Tat zu vertuschen.

Ihr Kommentar zum Thema

Opfer mit Vollgas mitgeschleift: Urteil möglich

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha