NRW

Ortsschild vor Radarfalle wurde ausgegraben

Kriminalität

Dienstag, 20. April 2021 - 18:15 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Grevenbroich. Eine Autofahrerin hat in Grevenbroich vergeblich versucht, mit dem Verweis auf ein fehlendes Ortsschild vor einem Blitzer einem Bußgeld zu entgehen. Weil das Ortseingangsschild fehle, habe sie nicht erkennen können, dass sie sich schon in einer geschlossenen Ortschaft befunden habe, als sie „geblitzt“ worden sei, argumentierte die Frau Polizeiangaben vom Dienstag zufolge.

Tatsächliche entdeckten Polizistinnen vor der mobilen Messanlage das am Boden liegende Ortsschild, als sie dem Einwand nachgingen. Es sei samt seinem Betonfundament ausgegraben worden.

Der Autofahrerin nütze dies aber nicht: Das Ortsschild markiere dort nur einen anderen Stadtteil. Auch schon vor dem Schild habe sie sich innerorts befunden und Tempo 50 gegolten. Die Polizei von Neuss versucht nun herauszufinden, wer das Schild ausgegraben hat.

Grevenbroich liegt im Städtedreieck Düsseldorf-Köln-Mönchengladbach.

© dpa-infocom, dpa:210420-99-281654/2

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