Ostermärsche in NRW starten in Gronau

dpa/lnw Düsseldorf. Im vorigen Jahr fanden die traditionsreichen Ostermärsche nur virtuell statt. Nun will die pazifistische Bewegung wieder auf die Straße gehen. Doch wie viele Teilnehmer in Corona-Zeiten tatsächlich kommen, ist ungewiss.

Ostermärsche in NRW starten in Gronau

Luftballons mit einer Friedenstaube schweben im Wind. Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild

Mit Kundgebungen in Gronau und in Jülich beginnen am Karfreitag die Ostermärsche in Nordrhein-Westfalen. Am Samstag sind dann in mehreren Städten Aktionen unter anderem gegen eine Erhöhung der Militärausgaben und den Einsatz von Drohnen im militärischen Bereich geplant. Im Zentrum von Duisburg beginnt am Samstag der Ostermarsch Rhein-Ruhr, der bis Montag dauert.

Am Karfreitag ist in Gronau im Münsterland (13.00 Uhr) eine Fahrrad-Demonstration zur dortigen Urananreicherungsanlage Urenco geplant. Angemeldet sind bis zu 70 Teilnehmer. Im rheinischen Jülich soll vor dem Forschungszentrum demonstriert werden, dort werden 20 Teilnehmer erwartet.

Voriges Jahr konnten die Ostermärsche wegen der Corona-Pandemie nur virtuell stattfinden. Wie hoch die Teilnehmerzahl in diesem Jahr angesichts der Pandemie sein wird, ist ungewiss. Zu den verschiedenen Etappen der Aktion im Ruhrgebiet werden mehrere Hundert Menschen erwartet. Die Veranstalter betonten, „selbstverständlich“ würden Abstände eingehalten und Masken getragen.

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