NRW

Paul Ziemiak wird CDU-Generalsekretär in NRW

Montag, 7. November 2022 - 20:48 Uhr

von dpa

© Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Paul Ziemiak wird neuer Generalsekretär der CDU in Nordrhein-Westfalen. Der Landesvorstand unterstützte bei einer Sitzung am Montagabend in Düsseldorf einen entsprechenden Vorschlag des Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, wie ein Parteisprecher mitteilte. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ darüber berichtet.

Der frühere Generalsekretär der Bundes-CDU soll seine neue Arbeit als Generalsekretär demnach sofort kommissarisch aufnehmen. Zur offiziellen Ernennung braucht es aber noch einen Parteitagsbeschluss. Ein solcher findet erst kommendes Jahr statt. Ziemiak sitzt seit 2017 für die CDU im Bundestag - und bleibt auch als NRW-Generalsekretär Abgeordneter in Berlin. „Das hat keinen Einfluss auf sein Mandat“, sagte ein Sprecher der CDU in NRW.

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Ziemiak sei „eine Zukunftslösung, er steht für den Generationenwechsel in der CDU. Und er ist ein wichtiger Teil unseres NRW-Teams um Friedrich Merz in Berlin“, wird Wüst in einer Mitteilung der Landespartei zitiert.

Der 37-jährige Ziemiak war von 2014 bis 2018 Bundesvorsitzender der Jungen Union. Von 2018 an war er Generalsekretär der CDU, im Januar 2022 wurde er von dem von CDU-Chef Friedrich Merz unterstützten Mario Czaja abgelöst.

In Nordrhein-Westfalen tritt er die Nachfolge von Josef Hovenjürgen an, der nach seiner Ernennung zum Parlamentarischen Staatssekretär im Juni das Amt als Generalsekretär aufgegeben hatte.

Ziemiak wurde im polnischen Stettin geboren und kam im Alter von drei Jahren nach NRW. Er lebt in Iserlohn. Fünf Jahre lang war er Mitglied im Rat der Stadt. Die politische Arbeit in NRW kennt er außerdem aus seiner Zeit als Landesvorsitzender der Jungen Union von 2012 bis 2014.

Die CDU in NRW teilte am Montag außerdem mit, dass Thomas Breuer Landesgeschäftsführer der Partei wird. Breuer leitete bei der Landtagswahl im Mai den CDU-Wahlkampf. Ziemiak sagte laut CDU-Mitteilung, er freue sich auf die spannende Aufgabe. Er wolle gemeinsam mit Breuer an den Erfolg der gewonnenen Landtagswahl anknüpfen und die Partei weiter modernisieren.


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