Pieper und sein erster Treffer: „Dass ich das Tor mache ...“

dpa/lnw Bielefeld. Tore gegen den FC Bayern schießt man nicht alle Tage, doch für Arminia Bielefelds Innenverteidiger Amos Pieper war der Treffer beim 3:3 des Aufsteigers in München am Montagabend nicht der erste gegen ein Team des Rekordmeisters. Pieper feierte zwar im 59. Pflichtspiel für die Ostwestfalen mit dem 2:0 seinen ersten Treffer im Arminia-Trikot. Doch 2017 sicherte der bei Borussia Dortmund ausgebildete Abwehrspieler im A-Junioren-Endspiel mit seinem verwandelten Elfmeter gegen die Bayern dem BVB den Meistertitel.

Pieper und sein erster Treffer: „Dass ich das Tor mache ...“

Bielefelds Amos Pieper bejubelt sein Tor zum 0:2. Foto: Andreas Schaad/AP-Pool/dpa

Am Montag konnte er sein Glück kaum fassen. „Dass ich das Tor mache - mein erstes für Arminia - ist unglaublich, ein unbeschreibliches Gefühl“, sagte der 23-Jährige nach dem überraschenden Punktgewinn des gegen den Abstieg kämpfenden Bielefelder Teams. Mit 2:0 und 3:1 lagen die Gäste vorn, doch für die große Sensation hat es nicht gereicht.

„Aber es wäre auch verrückt, sich jetzt über den Punktgewinn zu ärgern“, sagte Pieper, der sich über den gelungenen Auftritt seines Teams überhaupt nicht gewundert hat. „Vor der Pause haben wir gefühlt jeden wichtigen Zweikampf gewonnen und aus den Chancen zwei Tore gemacht.“ Das wollten die Bielefelder eigentlich in der zweiten Halbzeit fortsetzen. „Aber dann hat Bayern München eben kurz gezeigt, warum es Bayern München ist“, sagte Pieper.

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