NRW

Pink-Floyd-Schau lockt viele Fans an: Endspurt in Dortmund

Ausstellungen

Donnerstag, 17. Januar 2019 - 07:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Die „Pink Floyd Exhibition“ geht in Dortmund auf die Zielgerade. Die Schau lässt die jahrzehntelange Bandgeschichte aufleben. Besucherschlangen gab es wohl vor allem zum Jahresende.

Ein Konzert der Gruppe Pink Floyd wird in einem Raum der Ausstellung The Pink Floyd Exhibition gezeigt. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Rund vier Monate nach dem Start der Pink-Floyd-Schau im Dortmunder U ist der Veranstalter bei den Besucherzahlen „verhalten optimistisch“. In den letzten Wochen der Ausstellung bis zum 10. Februar werde noch einmal ein starker Andrang erwartet, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Vor allem in den Weihnachtsferien sei das Interesse „riesig“ gewesen. Dagegen habe es zuvor im Spätsommer eine Delle gegeben. Genaue Zahlen soll es nach Abschluss der Ausstellung geben. Die „The Pink Floyd Exhibition - Their Mortal Remains“ ist innerhalb Deutschlands nur in der Ruhrgebietsstadt zu sehen.

Die Resonanz sei deutlich überregional, etwa jeder vierte Besucher stamme nicht aus Nordrhein-Westfalen, sagte der Direktor des Dortmunder U, Edwin Jacobs. Gezeigt wird das gut 50-jährige Schaffen der legendären britischen Band um Roger Waters, David Gilmour und Nick Mason - in 350 Exponaten wie Konzertvideos, Fotos, eingespielten Songs, privaten Notizbüchern, Originalinstrumenten, aber auch anhand von aktuellen Interview-Clips mit den Musikern. Die Schau war zuvor in London und Rom gezeigt worden.

Die Band hatte sich 1965 gegründet. Alben wie „The Dark Side Of The Moon“ (1973), „Wish You Were Here“ (1975) oder „The Wall“ (1979) wurden millionenfach verkauft. Pink Floyd hatte nach mehreren Jahren Funkstille zuletzt 2005 noch einmal zusammen in London auf der Bühne gestanden - bei einem Auftritt für das „Live-8“ Konzert von Bob Geldof gegen Armut und Hunger.


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