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NRW

Pistolenteile aus Fabrik geschmuggelt: Urteil erwartet

Kriminalität

Donnerstag, 13. Februar 2020 - 01:19 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Arnsberg. In Brotdose und Thermoskanne soll er Einzelteile für Pistolen aus einer Waffenfabrik im Sauerland geschmuggelt und zuhause zusammengebaut haben - jahrelang und in großem Stil. Nun soll das Urteil gegen den Mann und mutmaßliche Abnehmer fallen.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv

Im Prozess gegen den Mitarbeiter eines Sportwaffenherstellers in Arnsberg, der jahrelang Pistolenteile aus der Fabrik geschleust haben soll, fällt heute (ab 9.30 Uhr) voraussichtlich ein Urteil. Der damalige Mitarbeiter des Unternehmens Umarex hat in dem Verfahren vor dem Arnsberger Landgericht eingeräumt, seit 2015 immer wieder Einzelteile für insgesamt rund 100 Pistolen hinausgeschafft und zu fertigen Waffen zusammengebaut zu haben. Die Teile habe er unter anderem in einer Brotdose nach draußen gebracht. Mit auf der Anklagebank sitzen auch ein mutmaßlicher Zwischenhändler sowie drei mutmaßliche Abnehmer. Über sie sollen die nicht registrierten Waffen beispielsweise ins kriminelle Rockermilieu und andere dunkle Kanäle gelangt sein.

Die Polizei war bei Razzien und Einsätzen bundesweit immer wieder auf nicht registrierte Waffen gestoßen, die auf ein Leck bei dem Arnsberger Sportwaffenhersteller hindeuteten. Schließlich war der 48-Jährige Angeklagte mit einem Pistolenlauf im Rucksack ertappt worden.

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