Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Plädoyer der Anklage im Prozess um den Fall Lügde

Kriminalität

Freitag, 16. August 2019 - 01:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Detmold. Im Lügde-Prozess beginnt die Schlussphase: Das Landgericht Detmold schließt am Freitag die Beweisaufnahme. Danach soll die Staatsanwaltschaft mit ihrem Plädoyer beginnen.

Aktenordner zum Prozess um den Missbrauchsfall Lügde. Foto: Bernd Thissen/Archivbild

Mit dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft geht heute der Prozess um den hundertfachen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde in die Schlussphase. Zuvor stellt ein psychiatrischer Gutachter noch das Ergebnis seiner Untersuchung des Angeklagten Andreas V. vor. Dabei geht es unter anderem um die Frage der Schuldfähigkeit des Mannes und ob für ihn wegen des Hangs zu weiteren Taten Sicherungsverwahrung infrage kommt.

Der 56-Jährige ist während des Prozesses am Landgericht Detmold an Gürtelrose erkrankt. Am Donnerstag nahm er unter Schmerzen an der Verhandlung teil. Andreas V. und ein weiterer Angeklagter sollen über Jahre auf einem Campingplatz in Lügde an der Landesgrenze zu Niedersachsen hundertfach Kinder schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben.

Der Prozess wird am 30. August fortgesetzt. Nach dem Schlusswort der Staatsanwaltschaft sind noch weitere Plädoyers der 18 Nebenklägervertreter geplant.

Ihr Kommentar zum Thema

Plädoyer der Anklage im Prozess um den Fall Lügde

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha