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NRW

Plädoyers im Prozess gegen mutmaßliche IS-Terroristin

Prozesse

Mittwoch, 22. April 2020 - 03:00 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Eine Mutter aus Oberhausen soll mit ihren drei Kindern ins IS-Gebiet nach Syrien gereist sein. Ihr kleiner Sohn stirbt bei einem Raketenangriff. Der Prozess gegen die Frau dürfte nun bald zu Ende gehen.

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration

Im Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Terroristin aus Oberhausen sollen heute die Plädoyers gehalten werden. Die 33-Jährige hatte gestanden, sich vor fast fünf Jahren als überzeugte Salafistin - gegen den Willen ihres Ehemannes - heimlich mit ihren drei kleinen Kindern nach Syrien ins IS-Gebiet abgesetzt zu haben. Ihr Sohn wurde Ende 2018 bei einem Raketenangriff getötet.

Laut Anklage der Bundesanwaltschaft waren die Kinder bei der Einreise ins IS-Gebiet drei, sechs und sieben Jahre alt. Dort soll die Angeklagte ihren Sohn in ein Camp für Kindersoldaten gegeben und der Religionspolizei ausgeliefert haben. Der 33-Jährigen drohen bis zu 15 Jahre Haft.

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