NRW

Planung der Stromautobahn von der Nordsee ins Rheinland

Energie

Donnerstag, 11. Januar 2018 - 02:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Wesel. Ohne die sogenannten Stromautobahnen keine erfolgreiche Energiewende. Sie müssen den Windstrom von den Küsten zu den Verbrauchern bringen. Für die westlichste Strecke gibt es jetzt einen Vorschlag.

Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Die Planungen für die große Stromleitung von der Nordsee ins Rheinland werden konkreter. Der Netzbetreiber Amprion will am in Wesel den von ihm bevorzugten Korridor für die Trasse der westlichsten der drei Nord-Süd-Stromautobahnen vorstellen. Die rund 300 Kilometer lange Verbindung soll als Erdkabel von Emden in Niedersachsen nach Osterath nahe Düsseldorf verlegt werden. Sie ist nötig, um den Strom aus den großen Windparks in und an der Nordsee nach West- und Süddeutschland zu transportieren.

Amprion hat für die Nord-Süd-Verbindung einen Vorzugskorridor von einem Kilometer Breite erarbeitet, in dem das Kabel verlegt werden soll. Zusammen mit Alternativen wird Amprion diesen Vorschlag im März bei der Bundesnetzagentur einreichen. Die Netzagentur entscheidet am Ende, wo genau das Erdkabel verlegt wird. Dafür ist nur ein 24 Meter breiter Streifen erforderlich. Nach den bisherigen Planungen soll die Leitung bis zum Jahr 2025 komplett fertiggestellt sein.


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