NRW

Polizei: Bewerber-Rekord für Kommissar-Ausbildung

Jahreswechsel

Mittwoch, 30. Dezember 2020 - 14:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Für die Ausbildung zum Polizei-Kommissar ab dem kommenden September gibt es in Nordrhein-Westfalen 11 846 Bewerber. „Das ist der absolute Rekord. So viele Bewerber hatten wir noch nie“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Der Frauen-Anteil liegt den Angaben weiter bei knapp 35 Prozent. Die Zahl der Bewerber insgesamt stieg im Vergleich zum bisherigen Höchstwert für die Ausbildung in diesem Jahr um 441.

Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ leuchtet am Eingangsbereich der Polizeistation. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Vorgesehen ist laut Ministerium derzeit, dass 2660 der Bewerber eingestellt werden und im September das dreijährige duale Bachelor-Studium als Kommissaranwärter beginnen. Das entspreche der Zahl aus diesem Jahr. Anfang 2021 sollen die Einladungen für das Auswahlverfahren rausgehen. Dieses werde sich dann über Monate erstrecken.

Auf die Bewerber-Zahl sei er stolz, betonte Reul. Sie zeige, dass der Beruf des Polizisten beliebt sei - auch bei jungen Leuten. Er glaube, dass es viele junge Menschen reize, „im Dienste der Gesellschaft“ eine Aufgabe zu übernehmen. Zudem sei die Personalwerbung der Polizei „extrem erfolgreich“.

Auch die Polizei musste bei der Personalgewinnung im diesem Jahr wegen der Corona-Krise neue Wege gehen, berichtete der Leiter der Personalauswahl und -werbung für die Polizei in NRW, Frank Menger. Etwa Job-Messen hätten nicht wie gewohnt stattgefunden. „Wir mussten umstellen auf Digitalisierung und Distanz“, so Menger. Dazu hätten Werbung in verschiedenen Sozialen Medien und Podcasts gehört. Zum Beispiel habe es auch Live-Sprechstunden via Instagram gegeben.

Ihr Kommentar zum Thema

Polizei: Bewerber-Rekord für Kommissar-Ausbildung

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha