NRW

Polizei-Gewerkschaft: Covid-19 als Dienstunfall anerkennen

Polizei

Dienstag, 16. Februar 2021 - 14:36 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die Anerkennung der Krankheit Covid-19 als Dienstunfall. Bislang müssten Polizisten nachweisen, dass sie sich im Dienst mit dem Virus infiziert haben und nicht im privaten Umfeld, teilte der NRW-Landesverband der Gewerkschaft am Dienstag in Düsseldorf mit.

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Weil dieser Beweis selten zu erbringen sei, fordert die Gewerkschaft eine Beweislastumkehr: Der Dienstherr müsse dann nachweisen, dass die Virus-Infektion nicht auf einen dienstlichen Zusammenhang zurückzuführen ist.

Grundlage der Entscheidung müssten die Kriterien sein, die auch bei der Gesetzlichen Unfallversicherung gelten. Darüber hinaus fordert die GdP, dass das für die Polizei vereinbarte Pandemie-Konzept konsequent umgesetzt wird. Bei vielen Behörden gebe es noch Nachholbedarf.

© dpa-infocom, dpa:210216-99-464681/2

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