NRW

Polizei-Mitarbeiter unter Kinderpornografie-Verdacht

Kriminalität

Donnerstag, 21. November 2019 - 12:08 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Paderborn. Ein Polizeimitarbeiter in Paderborn wird verdächtigt, kinderpornografisches Material zu besitzen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Detmold sagte auf dpa-Anfrage am Donnerstag, es werde „wegen Kinderpornografie gegen einen Regierungsbeschäftigten der Kreispolizeibehörde Paderborn“ ermittelt. Die Polizei in Paderborn teilte zeitgleich mit, der 34-jährige Mitarbeiter sei mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Hinweise gegen den Mann „wegen des Verdachts auf den Besitz von Kinderpornographie“ hätten sich erhärtet. Bei einer internen Untersuchung habe sich herausgestellt, dass gegen ihn ein Strafverfahren im Kreis Lippe anhängig sei.

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

Der Mann war laut Polizei erst im Juli als IT-Ermittlungsunterstützer eingestellt worden. Laut „Westfalen-Blatt“ war er als „Auswerter“ von kinderpornografischem Material eingesetzt worden, um die Ermittlungen zu unterstützen. Die „Neue Westfälische“ berichtet, der Mann habe Datenträger wie etwa USB-Sticks für die Ermittler aufbereitet. Dabei habe er nicht nur, aber auch mit kinderpornografischem Material zu tun gehabt.

Der Mann soll laut den beiden Medien in einem Freibad im Kreis Lippe selbst entsprechende Fotos angefertigt haben. Deshalb sei bereits gegen ihn ermittelt worden - darüber habe der 34-Jährige im Bewerbungsgespräch aber keine Angaben gemacht.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.