NRW

Polizei hofft im Fall Birgit A. auf neue Hinweise

Kriminalität

Dienstag, 6. April 2021 - 11:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Büchenbeuren/Koblenz. Nach dem Fund von sterblichen Überresten einer vor sechs Jahren vermissten Frau aus Nordrhein-Westfalen geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Es liefen zudem kriminaltechnische Untersuchungen, um Hinweise auf einen möglichen Täter zu erlangen.

Ein Schild mit dem Schriftzug “ Polizei“ hängt an einer Polizeiwache. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die aus Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) stammende Birgit A. hatte am Karsamstag 2015 ihre Arbeitsstätte am Flughafen Hahn verlassen, war aber nie zu Hause angekommen. Im November 2020 hatte ein Pilzsammler in einem Wald bei Büchenbeuren in Rheinland-Pfalz die sterblichen Überreste der Frau gefunden. Zunächst war unklar, ob die Frau Opfer eines Kapitalverbrechens geworden war oder einen tödlichen Unfall erlitten hatte.

Wie die Polizei mitteilte, haben Profiler aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz das Tatgeschehen rekonstruiert und neue Ermittlungsansätze aufgezeigt, sodass die Polizei von einem Gewaltverbrechen ausgeht. Die Polizei versuche nun Hinweise zum Täter zu erlangen. Die zum Teil gut erhaltene Kleidung und andere Gegenstände aus dem Besitz des Opfers und auch mutmaßlich vom Täter stammende Gegenstände geben Anlass zur Hoffnung, hieß es in einer Mitteilung.

Die Polizei hat ein Hinweistelefon für vertrauliche Informationen eingerichtet. Für Informationen, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210406-99-98738/2

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