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NRW

Polizei in Köln startet Anti-Terror-Übung in Ladenpassage

Polizei

Sonntag, 25. Februar 2018 - 10:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Die Kölner Polizei rüstet sich für eine groß angelegte Anti-Terror-Übung in einer Ladenpassage im Herzen der Stadt: Am Neumarkt wurden dafür am Sonntagmorgen erste Verkehrssperrungen und Sichtschutzzäune errichtet. Am Vormittag ab 10.00 Uhr sollte ein Übungseinsatz mit rund 500 Polizeikräften beginnen, wie die Polizei-Einsatzleitung mitteilte. Simuliert werde ein Einsatz gegen mehrere bewaffnete Täter.

Nach den Terror-Anschlägen in München, Berlin und anderen europäischen Städten solle unter realen Bedingungen auch in einem Einkaufszentrum trainiert werden. Dazu würden Übungswaffen eingesetzt. Viele Streifenwagen, Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge sollten vor Ort sein.

In der - für die Öffentlichkeit abgesperrten - Passage werden für die Übung mehrere Geschäfte öffnen, rund 200 Polizisten sollen als Statisten etwa Käufer, Passanten oder Verletzte simulieren. Die Täter-Rolle übernehmen erfahrene Polizeibeamte, wie die Polizeiführung zuvor angekündigt hatte. Die Bevölkerung werde unter anderem über die sozialen Medien informiert, damit keine Verunsicherung entstehe, falls etwa Schüsse zu hören sind. Eine Anti-Terror-Übung in dieser Größenordnung und mitten in einer Ladenpassage sei für die Kölner Polizei eine Premiere, sagte ein Sprecher.

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