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NRW

Polizei rechnet mit friedlichen Braunkohle-Protesten

Umwelt

Freitag, 3. November 2017 - 13:39 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Aachen. Klimagipfel in Bonn, Klimaaktivisten im Braunkohlerevier: Die Polizei stellt sich auf weitgehend friedliche Proteste ein und setzt selbst auf Deeskalation.

Zwei Braunkohle-Gegner im Tagebau Garzweiler. Foto: Marius Becker/Archiv

Die Aachener Polizei rechnet für Sonntag mit weitgehend friedlichen Protesten gegen die Braunkohle im Rheinischen Revier. „Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der Demonstrationen und Mahnwachen friedlich bleibt“, sagte Polizeipräsident Dirk Weinspach am Freitag in Aachen. Er erwarte keinen eklatanten Gewaltausbruch und auch keine massiven Gewaltstraftaten.

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Am Tagebau Hambach sind demnach kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz zwei Demonstrationen und sieben Mahnwachen mit über 1000 Teilnehmern geplant. Sorge bereitet der Polizei aber die nach ihrer Einschätzung gewaltbereite Besetzer-Szene im Hambacher Wald in unmittelbarer Nähe.

Dem Aktionsbündnis „Ende Gelände“ geht es nach Angaben der Polizei darum, in einen Tagebau einzudringen, um mit bildgewaltigen Botschaften vor Baggern und Bandanlagen zu protestieren. Das Eindringen in den umfriedeten Tagebau sei Hausfriedensbruch, aber auch sehr gefährlich. Die Polizei will bei ihrem Einsatz auf Dialog, Transparenz und Deeskalation setzen.

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