NRW

Polizei warnt vor Welle von Kinderpornografie-Hinweisen

Kriminalität

Freitag, 26. Februar 2021 - 12:34 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor einer Welle von Verdachtsfällen im Bereich der Kinderpornografie. Ab 1. März seien die Landeskriminalämter für die Prüfung zuständig, die bislang das Bundeskriminalamt geleistet habe, berichtete die GdP am Freitag in Düsseldorf.

Dabei gehe es um bundesweit mehr als 60.000 Fälle, die jährlich vom US-Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder den deutschen Behörden gemeldet werden, weil die Täter aus Deutschland US-Server genutzt haben.

Weder das Landeskriminalamt in Düsseldorf noch die örtlichen Polizeibehörden seien auf den zu erwartenden sprunghaften Anstieg der Verdachtsfälle vorbereitet. Die Zahl der Ermittler und die technische Ausstattung seien unzureichend, so die GdP.

Trotz der bisher erfolgten Personalaufstockung in diesem Bereich könnten Täter deswegen straffrei bleiben. „Wir brauchen mehr IT-Experten und Fachkräfte, die die Polizisten bei der Auswertung der ständig steigenden Datenmengen unterstützen“, forderte GdP-Vize-Landeschef Michael Maatz.

© dpa-infocom, dpa:210226-99-605233/2

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