NRW

Polizist wegen Verrats von Dienstgeheimnissen vor Gericht

Prozesse

Freitag, 12. März 2021 - 02:16 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Hat ein Polizist versucht, die Kennzeichen von geheimen Observationswagen der Polizei an Außenstehende zu verraten? An diesem Freitag steht der Beamte in Düsseldorf vor Gericht.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

Ein Polizist steht an diesem Freitag (15.00 Uhr) in Düsseldorf wegen Verdachts auf Verrat von Dienstgeheimnissen vor dem Amtsgericht. Der 40 Jahre alte Wuppertaler soll von seinem Polizeicomputer in Düsseldorf aus in drei Fällen für einen Bekannten unberechtigt Fahrzeughalter abgefragt und ihm die Daten dann per WhatsApp übermittelt haben.

Darunter sollen auch die Kennzeichen von Observationsfahrzeugen des Mobilen Einsatz-Kommandos (MEK) gewesen sein. Diese Halterabfragen misslangen laut Anklage aber wegen eines Zahlendrehers bei der telefonischen Übermittlung der Kennzeichen. Der Polizist hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl in Höhe von 12 000 Euro eingelegt.

© dpa-infocom, dpa:210311-99-784093/2

Ihr Kommentar zum Thema

Polizist wegen Verrats von Dienstgeheimnissen vor Gericht

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha