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NRW

Polizistin bei Unfall getötet: Prozess beginnt

Prozesse

Dienstag, 12. Juni 2018 - 02:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mönchengladbach. Die junge Polizistin sitzt auf der Rückbank des Streifenwagens, sie will einen auffälligen Lkw aus dem Verkehr ziehen. Doch der Transporter hält nicht an, sondern rammt den Polizeiwagen. Die Frau stirbt, der Lkw-Fahrer wird vor Gericht zur Verantwortung gezogen.

In Mönchengladbach startet ein Prozess gegen einen Lkw-Fahrer. Foto: David Ebener/Archiv

Nach dem Tod einer Polizistin auf der Autobahn 61 vor einem halben Jahr steht ein damals betrunkener Lastwagenfahrer in Mönchengladbach ab heute (9.30) vor Gericht. Dem Angeklagten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Er soll im vergangenen Dezember das auf dem Standstreifen der A 61 bei Viersen stehende Polizeiauto der Beamtin gerammt und den Wagen 200 Meter weitergeschoben haben. Der damals 48-Jährige aus der Ukraine hatte nach dem Crash ausgesagt, sich nicht an das Geschehen erinnern zu können.

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Die 23-Jährige Polizistin starb im Wrack des Dienstwagens auf der Rückbank, zwei Kollegen wurden schwer verletzt. Ein Alkoholtest bei dem Lkw-Fahrer hatte nach Polizeiangaben einen Wert von mehr als zwei Promille ergeben. Hinweise auf einen technischen Defekt am Lastwagen gab es nicht. Die Mönchengladbacher Kammer will an insgesamt sechs Prozesstagen und bis zum 17. Juni verhandeln.

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